Jul 13 2013

Aufgaben eines Baugutachters

Published by at 07:42 under Allgemein

Wer den Bau oder den Kauf eines Hauses plant, für den stellt ein Baugutachter, (z.B. www.dr-immobilia.de/). die erste Anlaufstelle dar. Dieser begleitet das gesamte Bauverfahren und garantiert eine unabhängige Überprüfung aller Etappen des Hausbaus. Somit ist sichergestellt, dass sämtliche gesetzlichen und baulichen Standards eingehalten werden und auch mögliche Nachbesserungen auf ein Minimum reduziert werden, um das geplante Budget nicht zu überschreiten.

Das Aufgabengebiet des Baugutachters

Der Baugutachter stellt in den meisten Ländern einen gesetzlich anerkannten Ausbildungsberuf dar, der aufgrund der sich ständig weiterentwickelnden Verfahren, Materialien und Techniken, ständig an Bedeutung gewinnt. Ein Baugutachter wird allerdings nicht nur dann kontaktiert, wenn Schadensfälle auftreten, sondern steht auch bei der Ermittlung des Werts einer bestimmten Immobilie mit Rat und Tat zur Seite. Gutachten, die von ausgebildeten Fachkräften erstellt werden, dienen außerdem nicht nur als individuelle Einschätzung der Situation, sondern haben auch bei gerichtlichen Verfahren volle Beweiskraft. Gerade bei komplexen juristischen Fragestellungen oder gerichtlichen Auseinandersetzungen, spielen Baugutachter deshalb eine besonders wichtige Rolle. Zentrale Themen und Aspekte, die von einem Baugutachter berücksichtigt werden, betreffen beispielsweise die Dämmung des Hauses gegen Feuchtigkeit, den Einbau von Heizungen und Leitungen, aber auch die Wärmeisolierung und sämtliche geplanten Zubauten. Besonders wichtig ist die Einschätzung des Baugutachters in Fällen, bei denen Handwerker falsch oder ungenügend gearbeitet haben, oder der Bauherr aus Kostengründen Eigenleistungen erbracht hat, wodurch es oftmals zu nicht fachgerechten Ausführungen kommt, die sich auf den ersten Blick nicht sofort erkennen lassen.

Der Ablauf eines Gutachtens

Die Tätigkeit eines Baugutachters gliedert sich grundsätzlich in drei wichtige Teilgebiete. In einem ersten Schritt erfolgt die Feststellung der Ist-Situation. Hier werden zum Beispiel Altlasten, schwerwiegende Bauschäden oder der unsachgemäße Einsatz bestimmter Materialien berücksichtigt. Nach Feststellung dieser Tatsachen erfolgt in der Regel die Ursachenermittlung. Hier versucht der Baugutachter herauszufinden, wodurch die Schäden oder Mängel entstanden sind, um dem Bauherren oder Käufer Anhaltspunkte für eventuelle Regressforderungen zu bieten. In einem finalen Schritt kommt es zur Formulierung von Erfahrungssätzen durch den Baugutachter. Darunter ist zu verstehen, dass die Immobilie monetär bewertet wird. Im Falle einer Wohnung betrifft dies meist die Feststellung des Mietzinses, während bei Häusern das gesamte Grundstück inklusive aller sich darauf befindenden Immobilien bewertet wird.

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