Endlich Hausbesitzer – Schritt für Schritt raus aus der Miete

Als Single ist die Zweiraumwohnung ein Traum. Man hat ein eigenes Schlafzimmer, ein Wohnzimmer – ausreichend Platz. Doch wenn die Partnerin mit einzieht, und auch noch Kinder hinzukommen wird es sehr schnell sehr eng in der schönen Wohnung. Mit einem eigenen Haus gewinnt man neue Freiheiten im Wohnalltag und kann sein Heim gestalten wie man will. Dabei ist für kühle Rechner die Sache klar. Zählt man die Miete für 25 Jahre zusammen, wäre ein Hausbau oft schon abbezahlt. Da man sich später das Geld für teure Miete spart, stellt ein eigenes Heim auch eine ideale Altersvorsorge dar.

Wieviel Haus kann ich mir leisten?

Mit einer Aufstellung der monatlichen Einnahmen und Ausgaben lässt sich die leistbare Kreditrate ermitteln. Achtung: Die Kreditrate fängt üblicherweise erst mit Einzug in das neue Heim zu laufen an. Das bedeutet, man braucht keine Angst vor einer finanziellen Doppelbelastung während der Bauphase haben. Eine Faustregel besagt, dass zumindest 20% des geplanten Gesamtbudgets als Eigenmittel vorhanden sein sollten. Da kann ein bereits vorhandenes Grundstück miteinberechnet werden. Wenn das Budget nicht zu üppig ist und man dennoch nicht weiter Mieter bleiben will, so lautet die Devise „klein aber mein“. Das betrifft das Grundstück gleichermaßen wie den Hausbau.

Das richtige Grundstück

Hier besagt eine Faustregel, dass die Kosten für ein Grundstück nicht mehr als maximal 30% des Gesamtbudgets betragen sollten. Bei der Wahl des zukünftigen Wohnortes sollte man den Weg zur Arbeitsstätte und notwendigen Infrastruktur unbedingt miteinkalkulieren. Oft sind Grundstücke etwas außerhalb billiger, dafür sind Fahrtkosten und Zeitaufwand umso höher.

Von der Planungsphase zum Hausbau

Die Vorstellung vom eigenen Haus ist fast immer mit der Erwartung verbunden, dass alles schöner und großzügiger als in der bisherigen Mietwohnung sein wird. Wichtig ist, die Wünsche und Ideen zu konkretisieren und zu notieren. Mit diesen Vorstellungen im Kopf beginnt die Suche nach dem geeigneten Hausplaner. Fertigteilhäuser bieten den Vorteil, dass man schon vorab besichtigen kann, wie das neue Haus aussehen wird. Ein Architekt wiederum kann sich besser auf individuelle Wünsche und spezielle Gegebenheiten des Grundstückes einstellen.

Entscheidet man sich während der Bauphase für viel Eigenleistung, so muss man von einer längeren Bauzeit ausgehen. So wird der Hausbau vielleicht günstiger, dafür muss man aber auch länger Miete zahlen. Der Architekt bzw. Fertigteilhausfirma wird einen genauen Zeitplan vorlegen an dem man sich orientieren kann. So kann man sich rechtzeitig über die Auflösung des bisherigen Mietverhältnisses erkundigen. Je früher man keine Miete mehr zahlen muss, desto früher kann man in das eigene Zuhause investieren.

Bevor man baut, sollte man sich auf jedenfall im Internet ausreichend informieren. Der Ratgeber Hausbau Individuell ist hier eine gute Hilfe, um sich Tipps für den eigenen Hausbau zu holen und sich im Vorfeld über etwaige Stolpersteine zu informieren.

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