Rauchmelder – die effektive Vorsichtsmaßnahme für das Zuhause

Rheinland-Pfalz führte im Jahre 2003 als erstes Bundesland die Rauchmelderpflicht ein. Der Grund dafür war, dass die freiwillige Ausstattung von Wohnungen und Häuser nur schleppend voranging. Es war ein längst fälliger Schritt, um Brände rechtzeitig zu erkennen. Nur so ist es möglich, Leben zu retten und Sachschäden zu vermeiden. Bis jetzt folgte der überwiegende Teil der Bundesländer und das ist gut so.

Die sukzessive Pflicht für Rauchmelder in Deutschland hat schon vielen Menschen und Tieren das Leben gerettet. Auch Sachschäden, bei denen es oft um hohe Summen geht, werden so verhindert. Rauchmelder erkennen sofort die Entstehung eines Brandes und einer Rauchentwicklung. Durch ein akustisches Signal wird der Alarm ausgelöst. Statistisch gesehen finden fast 70 Prozent der Brände in der Nacht statt und 95 Prozent der Brandopfer sterben an einer Rauchvergiftung. Völlig unnötig, denn Rauchmelder könnten die Leben retten.

Wie werden Feuermelder montiert?

Zertifizierte Rauchwarn-und Funkmelder erfüllen technische Anforderungen, sind zuverlässig und sicher. Mit einer Lithiumbatterie halten Sie mindestens 10 Jahre. Die Rauchmelder werden mittig nach DIN Norm an der Zimmerdecke installiert. Die Montage und Wartung übernehmen auf Wunsch Fachfirmen. Mindestens einmal pro Jahr müssen die Melder auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden.

Wo Rauchmelder anbringen? Der Gesetzgeber verlangt einen Rauchmelder pro Schlafraum, Kinderzimmer, Flur und Fluchtweg. Das Bad und die Küche sind davon ausgeschlossen, da es oft zu Fehlalarmen kommen kann. Gefordert werden Rauchmelder in Neu- Um- und Bestandsbauten. Die Bundesländer legen dafür einen festgesetzten Zeitraum fest.

Der Ratgeber Rauchmeldergesetz gibt jedoch die Empfehlung, für einen optimalen Schutz zu sorgen. Der sieht vor, zusätzlich Wohnzimmer, Dachboden und Keller mit Rauchmeldern auszustatten.

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